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Förderung

Baukindergeld

Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Privatperson
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe Baukindergeld

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) fördern den Ersterwerb von selbstgenutzten Wohnimmobilien und Wohnungen durch Familien mit Kindern und Alleinerziehende. Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung in Deutschland. Ziel ist es, die Wohneigentumsbildung für Familien mit Kindern und Alleinerziehende zu erleichtern.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen, in deren Haushalt mindestens ein Kind unter 18 Jahren gemeldet ist und für das im Haushalt eine Kindergeldberechtigung vorliegt.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss (Mit-)Eigentümer von selbstgenutztem Wohneigentum geworden sein und selbst kindergeldberechtigt sein oder mit der kindergeldberechtigten Person in einem Haushalt leben. Das zu versteuernde jährliche Haushaltseinkommen darf 90.000 EUR bei einem Kind, zuzüglich 15.000 EUR je weiterem Kind nicht überschreiten. Bei Neubauten muss die Baugenehmigung zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 erteilt worden sein. Bei Erwerb von Neu- oder Bestandsbauten muss der notarielle Kaufvertrag zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 unterzeichnet worden sein.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt 1.200 EUR pro Jahr für jedes Kind unter 18 Jahren für einen Zeitraum von maximal 10 Jahren. Die Zuschussraten werden jährlich ausgezahlt. Jeder Antragsteller wird nur einmal gefördert. Für jedes Kind kann nur einmal eine Baukindergeldförderung beantragt werden. Für Kinder, die nach Antragseingang geboren bzw. in den Haushalt aufgenommen werden, kann kein Baukindergeld beantragt werden.

Antragsverfahren

Anträge sind spätestens drei Monate nach Einzug in das Wohneigentum über das KfW-Zuschussportal (https://www.kfw.de/zuschussportal) bei der

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5–9

60325 Frankfurt am Main

Infocenter: (08 00) 5 39 90 06

Tel. (0 69) 74 31-0

Fax (0 69) 74 31-29 44

E-Mail: info@kfw.de

Internet: www.kfw.de

zu stellen. Bei Einzug im Jahr 2018 vor dem Programmstart am 18. September kann der Antrag bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden. Weitere Informationen können im Internet unter KFW Baukindergeld oder unter Förderdatenbank abgerufen werden. Die vollständigen Informationen finden Sie auch im Merkblatt (PDF, 206 KB, barrierefrei).

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand September 2018; KfW-Information vom 20. September 2018; Pressemitteilung der KfW Bankengruppe vom 13. September 2018.

Wichtige Hinweise

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln wie Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Die kumulierte Förderung darf dabei nicht höher sein als die Kosten für den Neubau oder den Erwerb des Wohneigentums. 24.09.18


Geld vom Staat

Wer in den eigenen vier Wänden auf hochwertige Kunststofffenster setzt, profitiert durch geringere Heizkosten und einen höheren Wert seiner Immobilie. Darüber hinaus wird das Engagement für Energieeffizienz vom Staat belohnt. Umso schneller hat sich die Investition amortisiert. Wenn Sie Sanierungsmaßnahmen planen, ein Haus bauen oder eine Immobilie kaufen möchten, sollten Sie sich unbedingt vorher nach einer möglichen Unterstützung durch die öffentliche Hand erkundigen. Besonders breit ist die Palette der Förderinstrumente bei der staatlichen KfW-Bank. Je nach Art und Umfang Ihres Vorhabens bietet der Bund über die KfW-Bank einen Zuschuss oder ein und zinsgünstiges Darlehen an. Bis zu 30.000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit können Sie beispielsweise erhalten, wenn Sie Ihren Wohnraum durch eine Sanierung besonders energieeffizient machen oder eine solche Immobilie kaufen. Für umfassende Sanierungsmaßnahmen kann aber auch ein zinsverbilligter Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit gewährt werden. Je nach erreichtem Effizienzniveau zahlt die KfW-Bank zusätzlich noch einen Tilgungszuschuss von bis zu 27,5 Prozent der Kreditsumme. Und nehmen Sie in der Sanierungsphase die professionelle Beratung durch einen Bausachverständigen in Anspruch, kann ein Teil dieser Kosten ebenfalls erstattet werden. (Stand 4/2016 – die aktuellen Programme und deren Konditionen finden Sie unter www.kfw.de) Wer die Fördermöglichkeiten geschickt nutzt, kann gegenüber einer klassischen Finanzierung also Zinsen sparen oder kommt vielleicht sogar ganz ohne Kredit aus. Angesichts der Vielfalt der Förderinstrumente sollten Sie auf jeden Fall einen Experten um Rat fragen.